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Altersteilzeit für Beamte

Altersteilzeit für Beamte

Altersteilzeit bedeutet, dass Beschäftigte ab einem bestimmten Lebensalter die Arbeitszeit bis zum Beginn des Ruhestands reduzieren. Während der Altersteilzeit werden höhere Bezüge gezahlt als bei einer „normalen“ Teilzeitbeschäftigung. Die Altersteilzeit gibt den Beschäftigten die Möglichkeit eines gleitenden Übergangs vom Erwerbsleben in den Ruhestand (Teilzeitmodell) bzw. eröffnet den Beschäftigten eine Art Vorruhestand (Blockmodell).

Für die Einbringung der Arbeitszeit stehen zwei Varianten zur Verfügung:

  • Teilzeitmodell: Der Beschäftigte arbeitet bis zum Beginn des Ruhestands durchgehend 60 v. H. der in den letzten fünf Jahren vor Antritt der Altersteilzeit durchschnittlich geleisteten Arbeitszeit.
  • Blockmodell: Die Arbeitszeit wird zunächst in einer Ansparphase (60 v. H.) auf dem Niveau der durchschnittlich in den letzten fünf Jahren geleisteten Arbeitszeit weitergeführt und im zweiten Abschnitt der Altersteilzeit (Freistellungsphase 40 v. H.) auf null reduziert.

Voraussetzungen, die bei einer Antragstellung vorliegen müssen:

  • das Mindestalter beträgt 60 Jahre, bei Menschen mit Behinderung 58 Jahre
  • dringende dienstliche Belange dürfen nicht entgegenstehen (dies ist vom Dienstvorgesetzten zu bescheinigen)
  • Die Altersteilzeit muss sich auf die Zeit bis zum Beginn des Ruhestands (gesetzliche Altersgrenze) erstrecken.

Bitte beachten Sie: Der Antrag auf Altersteilzeit kann formlos gestellt werden. Der Antrag auf Altersteilzeit sollte spätestens drei und frühestens sechs Monate vor dem geplanten Antritt gestellt werden.

Dokumente zum Thema Altersteilzeit für Beamte