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Aktuelles aus der Reisekostenstelle

Aktuelles aus der Reisekostenstelle

Auch nach Aufhebung der Reisewarnung für einige Länder dürfen Dienstreisen von der vorgesetzten Person nur genehmigt werden, wenn sie zwingend notwendig sind. Die zwingende Notwendigkeit ist durch den unmittelbaren Vorgesetzten schriftlich zu bestätigen. Dies gilt auch für generelle Dienstreisegenehmigungen. Professorinnen und Professoren entscheiden und begründen dies in eigener Verantwortung. Die Begründung der zwingenden Notwendigkeit ist dem Antrag beizufügen.

Nach Möglichkeit sind Video- und Telefonkonferenzen durchzuführen.

Vorgehensweise bei abgesagten Veranstaltungen bzw. geplanten und bereits genehmigten Dienst- und Fortbildungsreisen, wenn Reisekosten entstanden sind:

Unverzüglich nach Kenntnis der Absage sind alle Möglichkeiten zu ergreifen, die entstehenden Kosten so gering wie möglich zu halten; bereits eingegangene Verpflichtungen sind soweit wie möglich rückgängig zu machen. Dies gilt entsprechend bei vorzeitiger Beendigung von Dienstreisen und Dienstgängen

  • Unabhängig von den Stornierungs- und Umbuchungsbedingungen der Leistungsträger werden die Kosten zurück erstattet, wenn die Leistung durch den Leistungsträger selbst storniert wird. Hierbei ist es empfehlenswert ggf. beim Leistungsträger z. B. telefonisch nachzuhaken.
    https://www.flightright.de/ihre-rechte/flugausfall für Flüge
    https://www.bahn.de/p/view/service/auskunft/fahrgastrechte/uebersicht.shtml für Bahntickets
  • Erstellen Sie eine Reisekostenabrechnung mit den nicht stornierbaren Leistungen bzw. anfallenden Stornokosten und belegen Sie die Kosten durch Rechnungen bzw. drucken Sie die Stornobedingungen aus und legen sie der Abrechnung bei. Reichen Sie die Reisekostenabrechnung zusammen mit der Genehmigung/dem Auftrag zur Durchführung einer Reise und ggf. dem offiziellen Schreiben zur Absage der Veranstaltung bzw. eines Screenshot der entsprechenden Internetseite bei P6 ein oder rechnen sie ggf. am Lehrstuhl selbst ab.

Rückerstattung von Flugkosten durch Fluggesellschaften, Reisebüros und Buchungsportale

Gemäß der EU-Fluggastrechtsverordnung (EG) 261/2004 ist die Fluggesellschaft zur Rückzahlung des Flugpreises verpflichtet. Das Bayerische Reisekostengesetz verlangt die Durchsetzung dieser Rechte (Art. 20 BayRKG).

Einen Musterbrief für die Durchsetzung Ihrer Rechte finden Sie auf der Webseite der Verbraucherzentrale (bitte mit Einschreiben und Rückschein versenden).

Die Geltendmachung von Storno-Kosten unterliegt der Ausschlussfrist von sechs Monaten. Gemäß Art. 3 Abs. 5 S. 2 BayRKG beginnt die Frist mit Ablauf des Tages, an dem der Reisende in Kenntnis gesetzt wird, dass die Reise oder der Dienstgang nicht ausgeführt werden. Bitte beachten Sie, dass eine Erstattung der Kosten allerdings nicht vor Beginn der ursprünglich geplanten Reise erfolgen kann.

Bitte beachten Sie folgende Vorgehensweisen bei Online-Konferenzen:

  • Findet statt der ursprünglich in Verbindung mit einer Dienstreise geplanten Konferenz eine Online-Konferenz statt, vermerken Sie das bitte auf der Genehmigung, und schicken die Unterlagen wie gewohnt an P6 bzw. rechnen Sie in eigener Verantwortung direkt am Lehrstuhl ab.
  • Ist nur eine Online-Konferenz ohne Dienstreise geplant, wird keine Dienstreisegenehmigung benötigt. Die Kosten rechnen Sie bitte über Haushaltsmittel, Kostenart 685000, ab und vermerken Sie bitte für die Finanzbuchhaltung, dass es sich um eine Online-Konferenz handelt.

Aufgrund der nun gültigen Regelungen kann die BVS ab Montag, den 18.05.2020 den Fortbildungsbetrieb wieder aufnehmen:

https://www.bvs.de/footer-navigation/neues/neues-detail/aus-aktuellem-anlass/index.html

Vor dem Hintergrund der Fürsorgepflicht für ihre Angehörigen hat die FAU angesichts der jüngsten Entwicklungen des Coronavirus Maßnahmen beschlossen, über die Sie sich auf folgender Website informieren können:

https://www.verwaltung.zuv.fau.de/verwaltung/personalangelegenheiten/gesundheit/empfehlungen-der-universitaetsleitung-zur-aktuellen-lage-des-coronavirus/

Bitte beachten Sie auch die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amtes, des Robert Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Der eingereichte original Dienst- oder Fortbildungsreiseantrag bzw. die generelle Dienstreisegenehmigung werden nach Prüfung und Unterschrift zur Information als Scan an den Antragsteller per E-Mail übermittelt. Das Original wird bei dem zuständigen Referat P6 bis zur Abrechnung der Reise aufbewahrt. Eine Kopie der Genehmigung muss bei der Abrechnung daher nicht mehr eingereicht werden. Bei Abrechnung der Dienstreise wird von einem Sachbearbeiter des Referats P6 das Original dem Abrechnungsantrag zugeordnet.

Sollten sich vor Antritt der Reise Änderungen bei der Reise ergeben, bittet das Referat P6 aus versicherungstechnischen Gründen unverzüglich um Übersendung eines neu ausgefüllten Reiseantrages; insbesondere bei kurzfristig notwendiger Nutzung des privaten Pkws. Bei Abweichungen vom genehmigten Reiseantrag während der Reise, genügt es der Abrechnung eine entsprechende Erklärung beizufügen.

Die Änderung tritt ab dem 3. Februar 2020 in Kraft.

Bei Rückfragen hierzu wenden Sie sich gerne an die Sachbearbeiter der Reisekostenstelle oder schreiben Sie eine E-Mail an folgendes E-Mail-Postfach: zuv-p6-externe-genehmigungen@fau.de.

Das Bayerische Reisekostengesetz erlaubt eine generelle Genehmigung von Dienstreisen für:
  1. Dienstreisende, die regelmäßig Dienstgeschäfte an demselben Geschäftsort oder in demselben Bezirk zu erledigen haben (ortsbezogene generelle Genehmigung), sowie für
  2. Dienstreisende, die wiederholt gleichartige, auswärtige Dienstgeschäfte an unterschiedlichen Geschäftsorten wahrnehmen (deutschlandweite generelle Genehmigung).

Erläuterungen zur Generellen Dienstreisegenehmigung finden Sie im Rundschreiben vom 28.11.2019.

Bitte verwenden Sie ab sofort den überarbeiteten Antrag auf Erteilung einer generellen Dienstreisegenehmigung (R0007).

In einer speziellen Informationsplattform der Deutschen Bahn für Behörden und Körperschaften finden Sie exklusive Informationen für Reisende rund um Geschäftsreisen mit der Deutschen Bahn.

Übersichtlich in kompakter Form erhalten Sie zu aktuellen und wiederkehrenden Fragen die richtigen Antworten, Tipps und alles Wissenswerte. So sind Sie immer optimal informiert.

Aktuelle Themenübersicht:

  • Alle BahnCards im Überblick
  • Vergleich: BahnCard vs. BahnCard Business
  • Ab wann rechnet sich der Kauf einer BahnCard?
  • Vergleich: Flexpreis Business vs. Flexpreis vs. Super Sparpreis
  • Umtausch oder Erstattung von Tickets für Geschäftskunden
  • Die schnellsten Verbindungen von City zu City
  • Kontakt – Beratung – Hilfe

Die einzelnen Themenbereiche werden ständig aktualisiert und bei Bedarf ergänzt.

Zur Informationsplattform für Behörden und Körperschaften gelangen Sie im Internet über den Link: www.bahn.de/zentrale-dienste

Die Großkundenvereinbarung 2020 sieht einen Rabatt in Höhe von 5 % auf ein Bahnticket des Tarifs Flexpreis Business vor. Auch der dreistufige Maximalpreis für 1.-Klasse-Fahrten gilt weiter. Der für die Fahrkarten der 1. und 2. Klasse, Tarif Flexpreis Business, ausgehandelte umsatzabhängige Sonderrabatt (in den Monaten Februar und März 2020 betrug dieser 0,5) wird wegen fehlender Umsatzsteigerungen ab dem 01.04.2020 nicht mehr gewährt.

Weitere Informationen (nur FAU-intern zugänglich) können Sie dem nachfolgenden FMS vom 28.01.2020 samt Anlagen entnehmen:

Kosten für Mitgliedschaften sind nicht über die Reisekostenabrechnung erstattungsfähig. Eventuell ist eine separate Erstattung über die Haushaltsabteilung möglich. Bitte beachten Sie hierzu die Rundschreiben und das Formular „Erklärung zur Mitgliedschaft“ unter https://www.verwaltung.zuv.fau.de/verwaltung/haushalts-und-kassenangelegenheiten-inventarisierung/haushaltsrecht/.

Seit dem 01.01.2014 wird in verschiedenen Städten eine Steuer auf Übernachtungen erhoben. Verpflegungskosten sind nicht davon betroffen.
Diese Steuer wird nicht erhoben, wenn die Reisen aus dienstlicher Veranlassung anfallen (Dienstreise, Fortbildungsreisen).
Die Glaubhaftmachung der dienstlichen Veranlassung kann u.a. durch das Ausstellen der Rechnung für den Arbeitgeber erfolgen (siehe FLHMS vom 02.05.2014).
Weitere Informationen zur Übernachtungssteuer – u.a. welche Städte eine Übernachtungssteuer erheben – finden Sie auf den Seiten des Landesamts für Finanzen.
Die Berliner Senatsverwaltung hat auf den folgenden Seiten Merkblätter und Vordrucke im Zusammenhang mit der Vermeidung der Übernachtungssteuer hinterlegt: https://www.berlin.de/sen/finanzen/steuern/downloads/artikel.57924.php
Eine Erstattung der Übernachtungssteuer im Rahmen der Reisekostenerstattung ist nicht möglich.

Das Referat P6 hat eine monatliche Reisekostensprechstunde eingerichtet. In dieser Sprechstunde (Dauer ca. 2 Stunden) können im kleinen Kreis (max. 6 Teilnehmer) aktuelle Themen besprochen und konkrete Fragen der Teilnehmer beantwortet werden. Teilnahmewünsche sind unter zuv-P6-ausland@fau.de zu übermitteln; anschließend erfolgt eine persönliche Einladung zum nächstmöglichen Termin durch die Reisekostenstelle.

Angeregt durch die andernorts gemachten positiven Erfahrungen werden in der Reisekostenstelle der Zentralen Universitätsverwaltung Telefonsprechzeiten eingeführt. Dies soll den Sachbearbeiterinnen und den Sachbearbeitern der Reisekostenstelle möglichst unterbrechungsfreie Zeiträume für die Abrechnung der Reisekostenanträge gewährleisten.
Um die Bearbeitung der bestehenden Rückstände zu beschleunigen werden diese Telefonsprechzeiten zunächst auf das absolute Minimum von zwei Stunden täglich reduziert (Montag bis Freitag zwischen 09:00 Uhr und 11:00 Uhr).