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Ersthelfende in Zeiten der COVID-19-Pandemie

Die COVID-19-Pandemie hat in den vergangenen Wochen zu erheblichen Veränderungen in allen Lebensbereichen geführt.

Der Deutsche Rat für Wiederbelebung/ German Resuscitation Council (GRC) hat die Leitlinien zur Reanimation an die derzeitige Pandemie angepasst. Mit diesen Maßnahmen soll der maximale Schutz der hilfeleistenden Laien oder des medizinischen Fachpersonals in der gegebenen COVID-19-Situation sichergestellt werden. In der Stellungnahme des GRC zur Durchführung von Wiederbelebungsmaßnahmen im Umfeld der COVID-19-Pandemie heißt es:
„Die Wiederbelebungsmaßnahmen durch Laien und Ersthelfer sollen sich bei unbekannten Hilfsbedürftigen auf die Herzdruckmassage und den Einsatz von öffentlich zugänglichen Automatisierten Externen Defibrillatoren (AED) beschränken. Auf die Atemspende soll in diesen Fällen verzichtet werden.“
„Bei Kindern, die wiederbelebt werden müssen, spielt die Durchführung der Atemspende eine besondere Rolle […]. Die Entscheidung zur Durchführung einer Atemspende sollte im Bewusstsein des potentiellen Infektionsrisikos […] getroffen werden.“

Des Weiteren hat der Dachverband der deutschen gesetzlichen Unfallversicherer kürzlich eine Handlungshilfe zum Thema „Erste Hilfe im Betrieb im Umfeld der Corona-Pandemie“ veröffentlicht. Diese Handlungshilfe unterstützt die betrieblichen Ersthelfenden bei der Umsetzung des vom BMAS gesetzten SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards und konkretisiert die Maßnahmen zum Infektionsschutz im Bereich der betrieblichen Ersten Hilfe.

Weitere Informationen und Handlungshilfe der DGUV für Ersthelfende im Umfeld der COVID-19-Pandemie