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Informationen über das neuartige Coronavirus

Ausgehend von der Stadt WUHAN treten seit Dezember 2019 in CHINA akute Atemwegserkrankungen auf, die durch ein neuartiges Coronavirus (SARS-CoV-2, vormals 2019-nCoV) verursacht werden. Seit Januar 2020 breitet sich die Erkrankung in andere Länder aus. Die WHO deklarierte am 30.01.2020 eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite (PHEIC). Der Großteil der Neuerkrankungen tritt derzeit in Südkorea, im Iran und in Italien auf.

Die Möglichkeit der Virusübertragung von Mensch zu Mensch ist bestätigt und findet laut WHO am ehesten per Tröpfchen- oder Schmierinfektion statt. Der Virusnachweis sei laut ECDC in Abstrichen von Nase und Rachen, in Lungensekret, Serum und Blut, bei rektalen Abstrichen, im Speichel, Urin und Stuhl möglich. Gemäß CCDC erfolgte im Stuhl der Nachweis von kultivierbarem Virus. Laut WHO ist es unklar, wie lange SARS-CoV-2 auf Oberflächen überleben kann.

Die Inkubationszeit liegt laut WHO in einem Bereich von 1 bis 12,5 Tagen, könnte ähnlich wie bei MERS-CoV und SARS-CoV jedoch auch bis zu 14 Tagen lang sein.

Typische Symptome der Erkrankung sind laut ECDC Fieber, Husten, Atemnot, Gliederschmerzen und Erschöpfung. In schweren Fällen tritt eine Lungenentzündung mit beidseitigen Lungeninfiltraten auf. Hauptsächlich betroffen sind laut chinesischen Angaben in über 85% der Fälle Menschen zwischen 30 und 79 Jahren. Über 80% der Fälle hätten einen milden Verlauf. In 14% der Fälle käme es zu einem schweren Verlauf mit Lungenentzündung und 5% der Fälle seien in kritischem Zustand. Die Gruppe von Infizierten ohne oder nur mit milden Symptomen ist unzureichend untersucht.

Tagesaktuelle Informationen auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit

Zur Vermeidung einer Infektion wird folgendes Verhalten empfohlen:

Generelle Empfehlungen:

  • Achten Sie auf eine gute persönliche Hygiene (insbesondere auf regelmäßiges richtiges Händewaschen) sowie auf eine Husten- und Nies-Etikette.
  • Verzichten Sie auf das Händeschütteln.
  • Vermeiden Sie Kontakt mit Personen, die an Atemwegserkrankungen leiden.
  • Falls Sie Fieber, Husten oder Atemschwierigkeiten entwickeln und sich in Risikogebieten aufgehalten haben, kontaktieren Sie telefonisch einen Arzt oder Ärztin und besprechen Sie das weitere Vorgehen.

Zusätzliche Empfehlungen auf Reisen:

  • Lassen Sie sich vor Reisen mit dem aktuellen Nordhalbkugelimpfstoff gegen Influenza impfen. Influenza ruftähnliche Symptome wie SARS-CoV-2 hervor. Unabhängig von dem persönlichen Schutzeffekt trägt die Impfung auch zur Vermeidung unnötiger Verdachtsfälle und Belastungen von Gesundheitseinrichtungen bei.

Zusätzliche Empfehlungen in den Risikogebieten:

  • Tragen Sie ggf. Atemschutzmasken im öffentlichen Raum (bereits Pflicht in einigen Städten).
  • Meiden Sie Kontakt mit lebendigen oder toten Tieren sowie deren Ausscheidungen. Konsumieren Sie tierischeLebensmittel (Eier, Fleisch etc.) nur, wenn sie gut erhitzt wurden.
  • Halten Sie sich an Warnungen und Empfehlungen der lokalen Behörden.

Hinweise zum Coronavirus und dessen Auswirkung auf die FAU